Zusammenarbeit im Bereich Verkehrsentlastung

Pressemitteilung der CDU-Verbände Bad Wimpfen, Heilbronn und Heilbronn-Biberach

Die CDU-Verbände Bad Wimpfen, Biberach und Heilbronn fordern gemeinsam eine engere Zusammenarbeit der Verwaltungen von Heilbronn und Bad Wimpfen zur Erarbeitung gemeinsamer Lösungsansätze zur Bewältigung der hohen Verkehrsbelastung Bad Wimpfens und Biberachs. Ein gleichlautendes Schreiben haben die Stadtverbände den Verwaltungen zugeleitet.

Nach der Wiederaufnahme der Planungen der Teilumgehung Bad Wimpfens, die Modellvorhersagen zufolge eine zusätzliche Verkehrsbelastung Biberachs zur Folge hätte, ist in Biberach eine Diskussion aufgekommen, die zeigt, dass gemeinsame, regionale Lösungen dringend gebraucht werden.
 
Als Reaktion strebt Biberach an, die Durchfahrt für den von Bad Wimpfen abgeleiteten Verkehr durch eine Tempobeschränkung und den ohnehin geplanten Umbau der
Hahnenäckerstraße im Rahmen der Radroute Nord unattraktiver zu machen. Dies wird im Gegenzug auch wieder Auswirkungen auf den Verkehrsfluss in Bad Wimpfen haben.
Statt einer gemeinsamen Initiative ergreifen damit momentan beide Gemeinden eigene Maßnahmen, die entgegengesetzt wirken und sich teilweise gegenseitig aufheben.

In der mittlerweile diskutierten Anbindung von Bad Wimpfen an das Stadtbusnetz von Heilbronn sehen wir eine sehr erfreuliche Entwicklung und einen ersten Baustein einer gemeinsamen Verkehrsstrategie. Jedoch wird dies als Einzelmaßnahme nicht ausreichen, um der Verkehrsproblematik entgegenzuwirken. So muss eine großräumigere Umfahrung beider Orte unter Einbeziehung von Ober- und Untereisesheim zeitnah und intensiv diskutiert werden.

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